Geschichte des Europäischen Supercups

Wurde die erste Auflage 1972 noch aufgrund privater Absprachen zwischen den beteiligten Klubs ausgetragen und später von der UEFA anerkannt, so ist er seit 1973 ein offizieller Wettbewerb unter UEFA-Regie. Bis 1997 wurde der Wettbewerb, bis auf drei Ausnahmen, in Hin- und Rückspielen ausgetragen.

 

Vor der Abschaffung des Europapokals der Pokalsieger im Jahr 1999 traten die Sieger dieses Wettbewerbs im UEFA Supercup gegen den Vertreter des Europapokals der Landesmeister (1992 in UEFA Champions League umbenannt) an. Erst ab 2000 qualifiziert sich die Siegermannschaft des UEFA-Pokals (2009 in UEFA Europa League umbenannt) dafür.

 

Seit 1998 findet der Wettbewerb regelmäßig nur noch in einem Spiel im Stade Louis II in Monaco im August vor Beginn der neuen Europapokal-Saison statt. Waren die Klubs bis dahin hinsichtlich Terminierung und Organisation der Spiele noch relativ unabhängig, ist seit diesem Zeitpunkt die UEFA ausschließlich für Organisation und Vermarktung verantwortlich.

 

Bisher gab es sieben Austragungen mit deutscher Beteiligung, jedoch konnte noch keine deutsche Mannschaft den Titel gewinnen. 1974 hätten sich mit FC Bayern München und dem 1. FC Magdeburg zwei deutsche Vereine gegenübergestanden, dem DDR-Vertreter Magdeburg wurde aber vom eigenen Verband (dem DFV) die Teilnahme nicht gestattet.

 

Der Supercup wurde bisher 18 Mal vom Landesmeister- bzw. Champions-League-, zwölf Mal vom Pokalsieger- und fünf Mal vom UEFA-Cup-Gewinner errungen. Bisher gelang es nur Ajax Amsterdam und dem AC Mailand, den Titel zu verteidigen.

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