Geschichte der Fünfjareswertung

Ursprünglich wurde die UEFA-Fünfjahreswertung eingeführt, um die Anzahl der Startplätze im UEFA-Pokal für die einzelnen Landesverbände zu bestimmen. Mit der Ausweitung des Champions-League-Teilnehmerfelds ab der Saison 1997/98 und der Veranstaltung des UI-Cups durch die UEFA ab 1995 ergab sich auch hier eine Verteilung der Starterplätze nach Landesverbänden. Heute bestimmt die Fünfjahreswertung, welcher Verband mit wie vielen Vereinen in der Champions League und in der Europa League vertreten ist, und zu welcher Phase die Klubs in den Wettbewerb einsteigen.

 

Je höher eine Liga in der Fünfjahreswertung steht, desto mehr Vereine aus dieser Spielklasse haben die Möglichkeit, am internationalen Wettbewerb teilzunehmen. Zudem wird die Klubwertung, in die auch der jeweilige Stand der Fünfjahreswertung einfließt, als letztes Entscheidungskriterium herangezogen, wenn z. B. nach der Gruppenphase zwei Teams punkt- und torgleich auf einem Platz liegen und auch im direkten Vergleich keine Entscheidung gefallen ist.

 

Bei der Vergabe der Startplätze wird dabei nicht die Fünfjahreswertung der abgelaufenen Saison verwendet, sondern es wird die Fünfjahreswertung der vorherigen Saison verwendet. Dies hat den Vorteil, dass bereits zu Beginn einer Spielzeit bekannt ist, welche Platzierungen am Ende für das Erreichen der einzelnen europäischen Wettbewerbe erforderlich sind. So wurden für die Spielzeit 2008/09 die Startplätze anhand der UEFA-Fünfjahreswertung vom 31. Mai 2007 vergeben.

 

Die UEFA veröffentlicht die letztlich gültige Wertung immer nur zu Saisonbeginn bzw. -ende. Alle Zwischenstände im Saisonverlauf sind daher grundsätzlich mit Vorbehalten zu betrachten, da diese nicht offiziell bestätigt sind.

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